Master of Advanced Studies in Geschichte und Theorie der Architektur
Über uns

  1. Rom, vor der Villa Borghese, Juni 2016
  2. Rom, St. Carlo alle Quattro Fontane, Juni 2016
  3. Tivoli, Villa Adriana, Juni 2016
  4. Arbeiten an der Ausstellung zum Institutsjubiläum, Februar 2017


KRITIK - VERMITTLUNG - REFLEXION



Neuer Studienbeginn im Herbst 2017



Architektur ist kulturell bedingt, ihre Historizität ein wesentlicher Aspekt der entwerferischen Arbeit des Architekten. Das seit 1993 bestehende Master of Advanced Studies Programm (MAS) Geschichte und Theorie der Architektur schult die Fähigkeit zur Reflexion historisch-kultureller Zusammenhänge. Gerade in der heutigen Wissensgesellschaft ist das Vermögen, die Überlieferung dem eigenen Denken und Wissen in einem lebendigen und zugleich reflektierenden Prozess anverwandeln zu können, von herausragender Bedeutung, um der vermeintlichen Faktizität des Gegebenen gut durchdachte Perspektiven entgegenstellen zu können. Der Architekt, dem dies in der praktischen Arbeit gelingt, gründet nicht nur sein Bauen komplexer und gewinnt Dimensionen hinzu, die sich in der Qualität seiner Bauten ähnlich niederschlagen wie etwa die kluge Berücksichtigung städtebaulicher oder sozialer Faktoren, sondern er nimmt auch seine gesellschaftliche Verantwortung stärker wahr.

Das Studium ist ein Weiterbildungsangebot insbesondere für praktizierende Architektinnen und Architekten sowie für Absolventinnen und Absolventen verwandter geisteswissenschaftlicher Studienrichtungen. Es versteht sich nicht nur als Ort der Wissensvermittlung, sondern dient auch dem fachlichen Austausch auf universitärem Niveau.

Im Zentrum der Tätigkeit des Jahres 2016/17 stehen die Vorbereitungen für eine Ausstellung zur Geschichte des gta, das 2017 sein fünfzigjähriges Jubiläum begehen wird. Die Studierenden sind in die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen sowie in die Konzeption und Organisation der Ausstellung eingebunden. In enger Zusammenarbeit mit der Ausstellungsabteilung, dem gta Archiv und den Professuren des gta befassen sich die Studierenden dafür mit der Rolle des Institutes im internationalen Architekturdiskurs seit 1967.

Im Curriculum des MAS macht diese Ausstellungskonzeption aber nur einen Teil aus. Das Programm umfasst weitere Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Kulturgeschichte der Moderne, Architekturkritik, Architektur und Bildende Kunst, Städtebaugeschichte- und theorie sowie Wissenschaftstheorie. Eine einwöchige, jährlich stattfindende Exkursion vertieft die Lehrinhalte als Blockseminar vor Ort.