Master of Advanced Studies in Geschichte und Theorie der Architektur
Alumni

Die Absolventen des MAS sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig: in Entwurf und Planung der Architekturpraxis; in öffentlichen Einrichtungen wie der Denkmalpflege; in Publizistik und Verlagswesen sowie in Forschung und Lehre.
Hier stellen wir einige herausragende Absolventinnen und Absolventen und ihre beruflichen Werdegänge vor.


Jay Renée Thalmann, Partnerin bei Ressegatti Thalmann




Das Schreiben ist heute Instrument meiner Arbeit als Architektin. Es gibt mir Sicherheit und Klarheit, da der Text Ungereimtheiten aufzeigt und eine Klärung der Gedanken und Konzepte ermöglicht. Theorie und Praxis sind dank dem MAS gleichwertige Bestandteile meiner Arbeit geworden.


Nuria Vidal Domper, Dozentin an der Universidad de Las Américas, Quito




Der MAS in Geschichte und Theorie der Architektur erlaubte es mir als zugezogene Spanierin Türen in die Welt zu öffnen. Zuerst in der Schweiz, danach in den USA und schliesslich in Ecuador. Als Dozentin an der Universidad de las Américas (UDLA) in Quito konnte ich die Bedeutung der theoretischen Reflexion als Grundlage für die Ausarbeitung jeglichen Entwurfs, den ich im Master eingehend gelernt habe, in die Praxis umsetzen.


Rainer Schützeichel, Redaktor archimaera und Wissenschaftlicher Mitarbeiter Professur für Architekturtheorie ETH Zürich




Die Geschichte von Architektur und Stadt, ihre Theorie und das Schreiben darüber haben mich schon während meines Architekturstudiums fasziniert – weshalb ich mich auch dazu entschieden hatte, ein Volontariat in der Redaktion einer Architekturzeitschrift zu absolvieren, statt nach dem Diplom den Weg in ein Büro zu wählen. Das MAS hat mein Arbeiten über die historischen und theoretischen Grundlagen unserer gebauten Umwelt nochmals auf ein neues Niveau geführt: neben dem journalistischen Betrieb, der von einer Schnelllebigkeit der Themen geprägt ist, hat es mir eine Perspektive darauf eröffnet, mich über einen längeren Zeitraum intensiv mit selbstgewählten Themen auseinanderzusetzen. So hat es mir nicht zuletzt den wohl folgerichtigen Weg in die Wissenschaft eröffnet.


Lukas Zurfluh, Professor für Architekturgeschichte und Theorie an der ArchitekturWerkstatt der FHS St. Gallen




Das Studium war die Initialzündung für meinen Wechsel von der Praxis in die Lehre und Forschung: In Bezug auf Inhalte, Methoden und Techniken, aber auch beim Aufbau eines Netzwerks habe ich enorm profitiert.
Die Methode, die mich im MAS-Studium besonders geprägt hat, ist die einer kulturgeschichtlich und politikwissenschaftlich ausgerichteten Architekturgeschichtsschreibung. Bei den Techniken habe ich vor allem das Schreiben als Erkenntniswerkzeug mitgenommen. Und was die Inhalte angeht, so sind die Wurzeln meiner Beschäftigung mit der Geschichte der Architektur und des Städtebaus in der Schweiz sicher auch im MAS zu suchen.



Sabine Harmuth, Mitglied der Geschäftsleitung bei Staufer & Hasler Architekten und Dozentin an der Berner Fachhhochschule




Das MAS bietet die Möglichkeit, den Entstehungsprozess von Architektur und Stadt in einem weit gefassten kulturgeschichtlichen und kunstgeschichtlichen Kontext zu beleuchten, zu analysieren und verstehen. Die Auseinandersetzung erfolgt nicht nur im Dialog, sondern auch in Form des Textes: wissenschaftlich geschulte Dozenten unterstützen dabei, die Gedanken in präzise Worte zu fassen, die Gedankenketten in eine klare und logische Struktur zu überführen und einen Text «zu bauen».


Kathrin Siebert, Geschäftsführerin von Archijeunes




Das MAS hat meinem Leben eine völlig neue Wende gegeben. Ich habe meine Leidenschaft für das Forschen und Schreiben entdeckt. Das vertiefte Wissen und Verstehen der Zusammenhänge hinter den Dingen ist es, was mich bis heute fasziniert. Das gta bietet einen einzigartigen Mikrokosmos aus verschiedensten Institutionen, wie Verlag, Archiv, Austellungen und mehrere Professuren, die sich jeweils mit einer eigenen Haltung der Geschichte und Theorie widmen. Diese einzelnen Teile im Zusammenklang und in aller Intensität zu erleben war für mich eine sehr intensive Erfahrung. Neben den inhaltlichen Herausforderungen, waren es eine Vielzahl von wunderbaren Menschen, die diesen Ort für mich zu etwas Besonderem machte.


Axel Simon, Architekturkritiker und Redaktor Hochparterre




Nach meinem Abschluss an einer deutschen Fachhochschule hat mir das MAS einen Einstieg in die Schweiz ermöglicht. Es war eine reiche Zeit, eingebettet in den ETH-Kosmos, mit Vorlesungen und Kritiken, Seminarreisen und tollen Mitstudenten. Und obwohl die damalige Ausrichtung des MAS noch weniger explizit akademisch war als heute, habe ich in dieser Zeit vor allem eines gelernt: analytisch zu denken.


Oliver Dufner, Professor Hochschule Luzern und Partner bei Burkard Meyer




Das MAS am GTA bot mir die Möglichkeit, mich vertieft mit Architekturgeschichte zu beschäftigen und daraus eine eigene Position als entwerfender und lehrender Architekt aufzubauen. Architektonisches Entwerfen basiert in meinen Augen auf einem Zusammenspiel von eigener Intuition und einem vertieften Verständnis gebauter Architektur, welches sich aus dem Wissen über Kultur- und Konstruktiongeschichte speist. Die im MAS angebotenen Themen – Zeitgenössische Fragenstellungen, wie auch die Lektüre von Standardwerken aus früheren Epochen der Architekturgeschichte – hat dieses Verständnis in meinem Fall gefördert.
Zudem hat der Austausch mit den Dozierenden und Mitstudierenden die Basis für ein wertvolles Netzwerk gelegt, welches ich in meiner heutigen Tätigkeit als Dozent aktiv nutze.



Philipp Meuser, Meuser Architekten GmbH und DOM publishers




Theorie und Geschichte sind die Grundlage der Baukunst! Denn Architektur ist keine Disziplin, in der man etwas neu erfinden muss. Das Nachdiplomstudium hat mir damals eine Tür in neue Denkräume aufgestoßen und mir aufgezeigt, was die Basis unseres Handelns als Architekt ist. Dies gilt für das Entwerfen im Büro ebenso wie für die Bauleitung vor Ort. Im Kontext von Theorie und Geschichte lassen sich die Dinge rund um das Planen und Bauen besser verstehen.


Eva Maria Froschauer, Professorin für Baugeschichte und Architekturtheorie an der Beuth Hochschule für Technik Berlin




Nach meinem Studium mit künstlerischem Schwerpunkt hat das Zürcher Nachdiplom weiter am Fundament des großen Hauses der Architektur gemauert – an den allgemeinen Grundlagen aus Geschichte und Theorie dieser Kunst und Wissenschaft. Und diese sind mein Berufsfeld geblieben, auch dank der damaligen Lehrer, die uns zwei Werkzeuge mitgaben, die Nahsicht – meint akribische Grundlagenarbeit – und den Weitblick – heißt die Lust am ständigen Perspektivwechsel!


Eine Liste aller MAS-Alumni in chronologischer Ordnung findet sich hier.